Tauchen auf Usedom

Tauchen auf Usedom ist interessant und abwechslungsreich. Als leidenschaftlicher Taucher bin ich auch auf meiner Heimatinsel regelmäßig unter Wasser, oft in den zahlreichen Seen der Insel, aber hin und wieder auch in der Ostsee.

Und ja, Tauchen auf Usedom macht richtig Spaß. Wer denkt, dass es hier unter Wasser nicht viel zu sehen gibt, täuscht sich. Es gibt deutlich mehr zu entdecken, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Taucher bei einem Tauchgang auf Usedom unter Wasser

Wracks, Fische und besondere Tauchplätze

Tauchen auf Usedom bietet unterschiedliche Eindrücke, von Seen mit guter Sicht, bis hin zu Wracks in der Ostsee. Nördlich vor Karlshagen liegt in etwa zwölf Metern Tiefe das Wrack des deutschen Minensuchers M14. Das Schiff wurde 1939 in Dienst gestellt und sank 1945 nach einem Treffer.

Für fortgeschrittene Taucher ist das Betauchen dieses Wracks möglich. Vom Land aus ist es jedoch nicht erreichbar, da die Distanz zu groß ist. In solchen Fällen empfiehlt es sich, den Kontakt zu einer Tauchbasis herzustellen.

Tauchen für Anfänger und Interessierte

Auch für Anfänger ist Tauchen auf Usedom grundsätzlich möglich. In den vergangenen Jahren haben sich mehrere Tauchschulen auf der Insel angesiedelt, die Einsteigerkurse und Schnuppertauchgänge anbieten.

Tauchen kann ein sehr intensives Hobby sein, das bleibende Eindrücke hinterlässt. Gerade im Urlaub nehmen sich viele die Zeit, etwas Neues auszuprobieren oder ein lange gehegtes Interesse erstmals umzusetzen.

Tauchen in den Seen auf Usedom

Wer es ruhiger angehen möchte, findet auf Usedom mehrere Seen, die sich gut zum Tauchen eignen. Ein Beispiel ist der Wolgastsee bei Korswandt. Hier ist die Sicht oft vergleichsweise gut, und es lassen sich unterschiedliche Fischarten beobachten.

Der Wolgastsee liegt eingebettet in ruhiger Natur und erreicht Tiefen von bis zu acht Metern. Dadurch eignet er sich auch für entspannte Tauchgänge und für Taucher mit weniger Erfahrung.

Unterwasseraufnahme beim Tauchen im Wolgastsee auf Usedom

Tauchgänge im Achterwasser

Für besonders Neugierige und geschichtlich Interessierte, bietet sich auch das Achterwasser bei Zempin an. Hier soll im Jahr 1945 ein Kampfflugzeug abgestürzt sein. Noch heute berichten Fischer davon, dass gelegentlich Teile von Flugzeugen in ihren Netzen gefunden wurden.

Ob tatsächlich noch Überreste im Wasser liegen, lässt sich nicht sicher sagen, die Geschichten machen diesen Bereich jedoch für viele Taucher besonders spannend.

Weitere aktive Freizeitangebote auf der Insel findest du in der Einordnung auf der Seite Freizeit & Fun auf Usedom.

Persönlicher Hinweis

Dieser Beitrag ist aus eigener Erfahrung entstanden. Als begeisterter Taucher bin ich regelmäßig auf Usedom unterwegs und habe viele der beschriebenen Orte selbst betaucht. Die Insel bietet dabei deutlich mehr Möglichkeiten, als man zunächst vermuten würde.

Tauchen auf Usedom
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