Kletterwald Usedom - Parcours, Preise und Tipps für Deinen Besuch
Der Kletterwald Usedom liegt bei Neu Pudagla mitten im Wald und verbindet Bewegung, Höhe und Natur. Auf sechs langen Parcours steigern sich die Anforderungen vom bodennahen Spielparcours bis zum Risikoparcours in rund 14 Metern Höhe. Für Familien, Jugendliche und sportliche Erwachsene ist die Anlage ein abwechslungsreiches Ausflugsziel. Besonders praktisch finde ich die gute Erreichbarkeit mit der Usedomer Bäderbahn.

Lohnt sich der Kletterwald Usedom?
Der Kletterwald lohnt sich vor allem, wenn Du im Urlaub nicht nur am Strand liegen möchtest. Die Lage im Wald sorgt selbst an wärmeren Tagen für eine angenehmere Atmosphäre als auf einer offenen Sportanlage.
Gut gefällt mir, dass die Parcours nicht nur aus wenigen kurzen Hindernissen bestehen. Je nach Strecke warten zwischen zehn und mehr als zwanzig Elemente. Dadurch bleibt man eine ganze Weile beschäftigt und kann sich langsam von den niedrigeren zu den schwierigeren Bereichen steigern.
Du musst dabei nicht automatisch bis in 14 Meter Höhe klettern. Wer sich in der Höhe noch unsicher fühlt, kann bei den niedrigeren Parcours bleiben. Genau diese freie Abstufung macht den Kletterwald für unterschiedliche Altersgruppen interessant.
Sechs Parcours vom Einstieg bis zur Königsdisziplin
Die Parcours bauen in Höhe und Schwierigkeit aufeinander auf. Entscheidend sind immer Alter und Körpergröße. Beide Voraussetzungen müssen gleichzeitig erfüllt sein.
Welcher Parcours passt zu Dir?
Der Spielparcours ist für erste Erfahrungen gedacht. Eltern können ihre Kinder dort bei Bedarf unterstützen. Der Spaßparcours führt etwas höher und eignet sich auch für Einsteiger, die noch vorsichtig mit Höhe umgehen.
Im Fitnessparcours werden Kraft, Koordination und Ausdauer bereits stärker gefordert. Der Erlebnisparcours setzt mit seinen vielen Seilbahnen einen anderen Schwerpunkt und vermittelt erstmals das Gefühl, längere Strecken über dem Waldboden zu schweben.
Der Abenteuerparcours ist der längste Parcours der Anlage. Tarzansprung und Wipfelsurfen verlangen deutlich mehr Mut und Körperkontrolle. Der Risikoparcours ist schließlich die schwierigste Strecke. Dort kannst Du zwischen einem leichteren und einem besonders anspruchsvollen Einstieg wählen.

Ausrüstung, Einweisung und Sicherungssystem
Vor dem Klettern erhältst Du die notwendige Sicherheitsausrüstung. Anschließend erklärt das Team den Ablauf, den Umgang mit den Karabinern und das richtige Verhalten auf den Stationen.
Bevor Du einen der großen Parcours betrittst, wird die Technik in einem Übungsbereich ausprobiert. Erst wenn die Handhabung funktioniert, beginnt das eigentliche Klettern.
Der Kletterwald verwendet ein kommunizierendes Sicherungssystem. Die beiden Karabiner lassen sich nicht gleichzeitig öffnen. Dadurch bleibt während des Kletterns immer mindestens eine Verbindung zur Sicherungsleitung bestehen.
Du erhältst Gurt, Sicherungssystem und die weitere benötigte Ausrüstung.
Das Team erklärt Dir die Technik und die wichtigsten Sicherheitsregeln.
Vor dem eigentlichen Start wird das Umhängen der Sicherung praktisch geübt.
Danach wählst Du die für Alter, Größe und Können freigegebenen Strecken.
Was solltest Du zum Klettern anziehen?
Festes und vollständig geschlossenes Schuhwerk ist vorgeschrieben. Flip-Flops, Sandalen und offene Freizeitschuhe sind nicht erlaubt.
Am besten eignet sich bewegungsfreundliche Kleidung, die nicht ständig verrutscht oder an den Hindernissen hängenbleibt. Auch an warmen Tagen sind längere Hosen häufig angenehmer, weil Gurte und Seile direkt an der Kleidung anliegen können.
Wertsachen und lose Gegenstände solltest Du vor dem Klettern sicher verstauen. Das gilt besonders für Smartphones, Sonnenbrillen und Gegenstände in offenen Hosentaschen.
Wie lange dauert der Besuch?
Mit einem regulären Ticket stehen Dir insgesamt 2,5 Stunden Kletterzeit zur Verfügung. Innerhalb dieses Zeitfensters kannst Du unterschiedliche Parcours ausprobieren und Pausen einlegen.
Für den gesamten Aufenthalt solltest Du etwas mehr Zeit einplanen. Anmeldung, Anlegen der Ausrüstung und Einweisung kommen zusätzlich hinzu. Mit Ankunft und Vorbereitung kann der Ausflug deshalb ungefähr drei Stunden beanspruchen.
Was kostet der Kletterwald Usedom?
Im Preis sind die Nutzung im gebuchten Zeitfenster, die Sicherheitsausrüstung und die Einweisung enthalten.
Wann ist der Kletterwald geöffnet?
Reservierung, Familien und Schulklassen
Tickets können je nach aktueller Auslastung online gebucht werden. Ist das Buchungssystem zeitweise nicht aktiv, bedeutet das laut Betreiber nicht automatisch, dass der Kletterwald ausgebucht ist. Du kannst dann direkt vorbeikommen oder vorher anrufen.
Gruppen ab zehn Personen sollen sich telefonisch anmelden. Für Firmen, Vereine und Schulklassen gibt es eigene Konditionen. Das gilt auch für Geburtstage, Wandertage und andere organisierte Ausflüge.
Adresse, Bahn und Parkmöglichkeiten
Der Kletterwald liegt direkt an der B111 im Wald bei Neu Pudagla. Aus Richtung Wolgast erreichst Du die Zufahrt kurz hinter Ückeritz.
Besonders unkompliziert ist die Anreise mit der Usedomer Bäderbahn. Vom Haltepunkt Neu Pudagla führt ein kurzer Fußweg von ungefähr fünf Minuten zum Kletterwald.
Gesteinsgarten, Waldkabinett und Wildbistro
Nur wenige Schritte vom Kletterwald entfernt liegen das Forstamt Neu Pudagla, der Usedomer Gesteinsgarten und das Waldkabinett. Der Gesteinsgarten ist ganzjährig frei zugänglich und eignet sich gut für Familienmitglieder, die selbst nicht klettern möchten.
Auf dem Forsthof befindet sich außerdem ein Waldladen mit Wildbistro. Dort werden Speisen und Getränke angeboten. Die Öffnungszeiten des Bistros solltest Du separat prüfen, weil sie nicht vollständig mit denen des Kletterwaldes übereinstimmen müssen.
Park Linowy Bluszcz in Swinemünde
Auf der polnischen Seite Usedoms findest Du mit dem Park Linowy Bluszcz einen zweiten großen Kletterpark. Er liegt nicht außerhalb der Stadt, sondern sehr zentral in einem Park an der Straße Jana Matejki direkt neben dem Amphitheater.
Der Betreiber wirbt aktuell mit zwölf Routen unterschiedlicher Schwierigkeit und insgesamt rund 2.500 Metern Seil. Die Strecken sind nach Farben gegliedert und richten sich sowohl an kleine Kinder als auch an erfahrene Kletterer.
Zu den Hindernissen gehören burmesische Brücken, schwebende Baumstämme, Balken, Seilrutschen, Tarzansprung, Sprung in ein Netz und sogar eine Fahrt auf einem Einrad. Die schwarze Route bildet mit 19 Hindernissen eine der größten Herausforderungen.
Auf den niedrigen weißen und hellgrünen Routen dürfen Eltern ihren Kindern direkt helfen. Für Minderjährige stellt der Betreiber eine Einverständniserklärung bereit. Wer sie bereits ausgefüllt mitbringt, kann die Wartezeit an der Kasse verkürzen.
Kletterwald Usedom oder Park Linowy Swinemünde?
Für einen reinen Naturtag würde ich Neu Pudagla wählen. Planst Du ohnehin einen Ausflug nach Polen, lässt sich der Park Linowy dagegen gut mit einem Besuch in Swinemünde verbinden.
Fragen zum Kletterwald Usedom
Der Einstieg ist ab sechs Jahren und einer Körpergröße von mindestens einem Meter möglich. Für höhere Parcours gelten strengere Anforderungen.
Der Kletterwald besitzt sechs Parcours. Sie reichen vom Spielparcours in geringer Höhe bis zum Risikoparcours in etwa 14 Metern Höhe.
Mit einem regulären Ticket stehen 2,5 Stunden Kletterzeit zur Verfügung. Für Anmeldung und Einweisung solltest Du zusätzliche Zeit einplanen.
Nein. Die benötigte Sicherheitsausrüstung wird vor Ort ausgegeben und ist im Eintrittspreis enthalten.
Vorgeschrieben sind feste und vollständig geschlossene Schuhe, die sicher am Fuß sitzen. Offene Schuhe und Flip-Flops sind nicht erlaubt.
Einzelpersonen und Familien können je nach Auslastung online buchen oder direkt vorbeikommen. Gruppen ab zehn Personen sollen sich vorher telefonisch anmelden.
Ja. Vom Haltepunkt Neu Pudagla der Usedomer Bäderbahn beträgt der Fußweg ungefähr fünf Minuten.
Ja. Der Park Linowy Bluszcz liegt zentral im Stadtpark an der Jana Matejki direkt neben dem Amphitheater und bietet Routen für unterschiedliche Schwierigkeitsstufen.
Aktuelle Angaben vor dem Besuch prüfen
Für aktive Urlaubstage eine klare Empfehlung
Der Kletterwald Usedom ist eine gute Wahl, wenn Du Bewegung, Wald und ein wenig Nervenkitzel miteinander verbinden möchtest. Durch die sechs aufeinander aufbauenden Parcours können Kinder, Einsteiger und erfahrene Kletterer auf ihrem eigenen Niveau starten.
Besonders praktisch sind die lange Kletterzeit und die direkte Bahnanbindung. Du kannst den Ausflug deshalb auch ohne Auto gut planen.
Der Park Linowy in Swinemünde ist mehr als eine kurze Randnotiz. Er bietet eine große Auswahl farblich abgestufter Routen und liegt so zentral, dass er sich problemlos mit einem Tag in der Stadt oder am Strand verbinden lässt.
Welche Anlage besser passt, hängt vom Urlaubstag ab. Neu Pudagla bietet das ruhigere Walderlebnis. Swinemünde punktet mit seiner zentralen Lage und der größeren Auswahl an unterschiedlich gestalteten Routen.
Weitere aktive Ausflugsziele auf Usedom
Nach dem Kletterwald findest Du auf der Insel weitere Ziele für Bewegung, Natur und Familienausflüge.