Kraniche auf Usedom

Brutvögel, Vogelzug und Beobachtungsmöglichkeiten zwischen Thurbruch, Peenestrom und Peenetal
Kraniche · Vogelzug · Usedom

Kraniche auf Usedom beobachten

Kraniche gehören auf Usedom nicht nur zum herbstlichen Vogelzug. Sie brüten auch in der Region und einzelne Revierpaare bleiben inzwischen selbst im Winter in der Nähe ihrer Brutgebiete. Besonders auffällig werden Kraniche im Spätsommer und Herbst, wenn sich heimische Familien mit durchziehenden Vögeln aus nördlicheren und östlicheren Brutgebieten mischen.

Kraniche brüten in der Region
Herbstzug vor allem September bis November
Thurbruch und Peenetal sind wichtige Kranichlandschaften
Auch Überwinterungen kommen inzwischen vor

Kraniche leben nicht nur während des Vogelzuges auf Usedom

Beim Kranich wird häufig zuerst an große Zugformationen im Herbst gedacht. Auf Usedom ist die Situation vielfältiger. Kraniche gehören auch zur Brutvogelwelt der Region.

Die NABU-Regionalgruppe Usedom dokumentiert regelmäßig Revier- und Brutpaare. Besonders aus dem Thurbruch sind Paare bekannt, die ihre Reviere teilweise selbst im Winter nicht verlassen.

Im Spätsommer und Herbst verändert sich das Bild deutlich. Dann schließen sich heimische Familienverbände und Nichtbrüter zu größeren Gruppen zusammen. Zusätzlich erreichen Kraniche aus Skandinavien und anderen nördlichen und östlichen Brutgebieten den norddeutschen Raum.

Ein einzelnes Kranichpaar im Frühjahr oder Sommer ist deshalb etwas anderes als ein großer Kranichtrupp im Oktober. Auf Usedom lassen sich Brutvögel, Rastvögel, Durchzügler und inzwischen teilweise auch Überwinterer beobachten.

Einen Überblick über weitere Vogelarten und Beobachtungsgebiete findest Du unter Vogelbeobachtung auf Usedom.

Wann kann man Kraniche auf Usedom beobachten?

Beobachtungen sind grundsätzlich über weite Teile des Jahres möglich. Was Du dabei siehst, unterscheidet sich jedoch deutlich zwischen Brutzeit, Sammelphase, Vogelzug und Winter.

Zeitraum Situation Beobachtung
Februar bis März Heimzug und Rückkehr in die Brutreviere Zunehmende Aktivität
April bis Juni Brutzeit und Familienbildung Besonders störungsempfindliche Zeit
Juli bis August Familien und erste größere Ansammlungen Sammelphase beginnt
September bis November Hauptphase des Herbstzuges Beste Zeit für größere Trupps
Dezember bis Januar Abwanderung oder Überwinterung je nach Wetter Stark schwankend

Das Bundesamt für Naturschutz nennt September bis November als Hauptzugzeit im Herbst. Der Frühjahrszug konzentriert sich überwiegend auf den März.

Mehr zum allgemeinen Zuggeschehen findest Du unter Vogelzug auf Usedom.

Die größeren Gruppen entstehen schon vor dem eigentlichen Herbstzug

Bereits ab August beginnen sich heimische Kraniche an geeigneten Sammelplätzen zusammenzufinden. Nach Angaben des NABU-Kranichzentrums erscheinen zunächst Nichtbrüter und Paare ohne Bruterfolg, später folgen Familien mit ihren Jungvögeln.

Ab September kommen zusätzlich Kraniche aus nördlicheren Brutgebieten hinzu. Damit können die Gruppen innerhalb weniger Wochen erheblich anwachsen.

Für die Rast benötigen Kraniche zwei unterschiedliche Landschaftselemente: sichere Schlafbereiche und geeignete Nahrungsflächen. Tagsüber suchen sie deshalb häufig offene Wiesen und abgeerntete Äcker auf.

Ein abgeerntetes Maisfeld kann für einige Tage viele Kraniche anziehen und kurz darauf wieder leer sein. Solche Nahrungsflächen sind keine dauerhaft besetzten Beobachtungsplätze.

Wo kann man Kraniche rund um Usedom beobachten?

Kraniche nutzen keine festen Besucherplätze. Geeignet sind vielmehr großräumige Landschaften mit Feuchtgebieten, Grünland und angrenzenden Ackerflächen.

Thurbruch Weite Niederungslandschaft im Südosten Usedoms mit Feuchtflächen, Wiesen und Ackerland.
Peenetal Wiedervernässte Polder und offene Agrarlandschaften südwestlich der Insel.
Peenestrom Feuchtgebiete, Polder und Grünland entlang des westlichen Inselrandes.
Usedomer Hinterland Wiesen, Niederungen und Ackerflächen können zur Nahrungssuche genutzt werden.
Anklamer Stadtbruch Großräumige wiedervernässte Landschaft mit guten Beobachtungsmöglichkeiten von öffentlichen Wegen und Türmen.

Für die Beobachtung eignen sich vor allem öffentlich zugängliche Aussichtspunkte. Eine Übersicht findest Du unter Vogelbeobachtungstürme auf Usedom und Umgebung.

Kraniche im Thurbruch

Das Thurbruch gehört zu den großflächigsten Niederungslandschaften auf Usedom. Wiesen, Entwässerungsgräben, Feuchtflächen und angrenzendes Ackerland schaffen Bedingungen, die Kraniche sowohl während der Brutzeit als auch bei der Nahrungssuche nutzen können.

Dass hier Revierpaare leben, ist durch das langjährige Vogelmonitoring des NABU Usedom dokumentiert. Im Winter 2024/2025 blieben einzelne Brutpaare sogar in ihren angestammten Revieren.

Der folgende Winter verlief völlig anders. Während der strengen Frostperiode Anfang 2026 räumten die zuvor noch im Thurbruch anwesenden Revierpaare das Gebiet.

Genau deshalb eignet sich das Thurbruch nicht für Aussagen wie „hier stehen im Winter immer Kraniche“. Wetter, Wasserstand und Nahrungsangebot entscheiden wesentlich darüber, ob und wie lange sich die Vögel dort aufhalten.

Vom Aussichtsturm auf dem Kückelsberg lässt sich die Landschaft des Thurbruchs großräumig überblicken.

Kraniche im Peenetal und am Anklamer Stadtbruch

Südwestlich von Usedom schließen sich die ausgedehnten Niederungen des Peenetals an. Wiedervernässte Polder, Feuchtwiesen, Röhrichte und landwirtschaftliche Flächen bieten Kranichen sowohl Ruhebereiche als auch Nahrungsflächen.

Gerade während der Sammel- und Zugzeit können sich dort größere Gruppen bilden. Die genaue Verteilung verändert sich jedoch ständig.

Gute Beobachtungsmöglichkeiten bieten die vorhandenen Aussichtstürme und Plattformen, weil von dort große Flächen überblickt werden können, ohne die Feuchtgebiete zu betreten.

Ausführlich behandeln wir den Bereich auf der geplanten Seite Anklamer Stadtbruch: Vogelbeobachtung.

Polder Immenstädt als Beobachtungspunkt

Kurz vor der Zecheriner Brücke liegt auf der Festlandseite der Beobachtungsturm am Polder Immenstädt. Von dort reicht der Blick über großflächige renaturierte Polder.

Der Turm ist kein spezieller Kranichturm. Gerade das ist jedoch sinnvoll: Von einem festen Beobachtungspunkt kann die gesamte Landschaft abgesucht werden, ohne den Vögeln nachzugehen.

Neben Kranichen können hier je nach Jahreszeit auch Gänse, Schwäne, Enten, Reiher und Seeadler auftreten.

Wann ziehen die Kraniche nach Süden?

Die Hauptphase des Herbstzuges liegt nach Angaben des Bundesamtes für Naturschutz zwischen September und November. Besonders auffällig kann der Zug im Oktober sein.

Dabei gibt es keinen festen Termin. Kraniche warten auf günstige Bedingungen und können bei passender Wetterlage innerhalb kurzer Zeit in großen Verbänden aufbrechen.

Für den westeuropäischen Zugweg spielen Rückenwind und geeignete Hochdruckwetterlagen eine wichtige Rolle. An wenigen günstigen Tagen kann deshalb wesentlich stärkerer sichtbarer Zug stattfinden als während der Wochen davor oder danach.

Über Deutschland ziehen die Vögel des westeuropäischen Zugweges schließlich weiter Richtung Frankreich und Spanien. Ein wachsender Anteil verkürzt diese Reise inzwischen oder bleibt sogar in Deutschland.

Warum Kraniche in Keilen fliegen

Ziehende Kraniche sind oft schon zu hören, bevor sie sichtbar werden. Ihre weit tragenden Rufe begleiten die typischen Ketten- und Keilformationen.

Die versetzte Flugordnung hilft den nachfolgenden Vögeln, Energie zu sparen. Die Führung der Formation wechselt während des Fluges. Es gibt also nicht einen einzelnen Kranich, der dauerhaft den gesamten Trupp anführt.

Anders als Reiher fliegen Kraniche mit ausgestrecktem Hals. Auch die langen Beine ragen im Flug weit über das Körperende hinaus.

Immer mehr Kraniche versuchen im Norden zu überwintern

Kraniche ziehen heute nicht mehr zwangsläufig bis Spanien. In den vergangenen Jahren hat die Überwinterung in Deutschland deutlich zugenommen.

Auch auf und um Usedom lässt sich diese Entwicklung beobachten. Sie ist allerdings stark vom Wetter abhängig.

Bei der Mittwinterzählung 2025 wurden im Untersuchungsgebiet rund um Usedom 220 Kraniche erfasst. Ein Jahr später, am 17. und 18. Januar 2026, waren es unter hochwinterlichen Bedingungen nur noch 19. Darunter befand sich ein Zugtrupp mit 14 Vögeln.

Jahr Gezählte Kraniche Einordnung
2025 220 Milderer Winter und stärkere Überwinterung
2026 19 Starke Frostperiode und Abwanderung
Die Zahlen sind keine Bestandszahlen für Usedom. Sie stammen aus der jeweiligen Mittwinterzählung und zeigen, wie viele Kraniche an einem festgelegten Zählwochenende in den bearbeiteten Gebieten erfasst wurden.

Die Wintervogelzählung 2026 bestätigt die witterungsbedingte Abwanderung zusätzlich. Auf den zehn dort bearbeiteten Zählstrecken wurde erstmals seit 2017 überhaupt kein Kranich festgestellt.

Mehr zu den Vögeln der kalten Jahreszeit findest Du unter Wintervögel auf Usedom.

Warum manche Kraniche nicht mehr weit nach Süden ziehen

Das NABU-Kranichzentrum dokumentiert seit Jahren eine Verkürzung der Zugwege. Besonders in milden Wintern bleiben zunehmend Kraniche in Deutschland.

Entscheidend ist, ob genügend Nahrung verfügbar bleibt. Abgeerntete Maisflächen und andere landwirtschaftliche Flächen können energiereiche Nahrung bieten. Bei anhaltendem Frost und Schnee können diese Möglichkeiten jedoch kurzfristig verschwinden.

Genau dieses Verhalten war Anfang 2026 auch auf Usedom zu beobachten. Kraniche, die noch zum Jahreswechsel im Thurbruch geblieben waren, wichen während der starken Frostperiode aus.

Woran erkennt man einen Kranich?

Kraniche gehören zu den größten Vögeln Mitteleuropas. Das Bundesamt für Naturschutz gibt eine Flügelspannweite von etwa 180 bis 222 Zentimetern an.

Körper Großer, schlanker Vogel mit langen Beinen und langem Hals.
Gefieder Überwiegend grau, bei erwachsenen Vögeln mit markanter schwarz-weißer Kopfzeichnung.
Kopf Altvögel besitzen eine auffällige rote unbefiederte Kopfplatte.
Flug Hals und Beine werden vollständig ausgestreckt.
Ruf Weit tragender, trompetender Ruf, häufig schon aus großer Entfernung hörbar.
Jungvögel Bräunlicher Kopf und Hals, ohne die ausgeprägte Kopfzeichnung erwachsener Vögel.

Kranich oder Graureiher?

Auf größere Entfernung werden Kraniche gelegentlich mit Graureihern verwechselt. Im Flug gibt es jedoch einen gut sichtbaren Unterschied.

Merkmal Kranich Graureiher
Hals im Flug Ausgestreckt S-förmig eingezogen
Beine Lang nach hinten gestreckt Ebenfalls lang nach hinten gestreckt
Rufe Laut und trompetend Rau und krächzend
Zugformation Häufig Ketten und Keile Keine typischen großen Keilformationen

Warum abgeerntete Felder Kraniche anziehen

Kraniche sind Allesfresser. Auf landwirtschaftlichen Flächen suchen sie unter anderem nach Getreide, Maisresten, Samen und anderen pflanzlichen Bestandteilen. Daneben gehören auch Insekten und andere kleine Tiere zur Nahrung.

Besonders abgeerntete Maisäcker können deshalb im Herbst und Winter zeitweise größere Gruppen anziehen.

Für Besucher bedeutet das aber nicht, dass bestimmte Felder dauerhaft als Beobachtungsplatz funktionieren. Nachbearbeitung, neue Einsaat, Störungen oder schlicht ein erschöpftes Nahrungsangebot können dazu führen, dass die Vögel bereits am nächsten Tag woanders stehen.

Kraniche brauchen Abstand

Während der Brutzeit reagieren Kraniche empfindlich auf Störungen. Aber auch während der Rast ist wiederholtes Auffliegen problematisch, weil dabei Energie verloren geht, die für den weiteren Zug benötigt wird.

1
Nicht an Brutplätze herangehen.
Feuchtgebiete, Bruchwälder und Röhrichte sind keine Abkürzung zu einer besseren Beobachtung.
2
Auf öffentlichen Wegen bleiben.
Aussichtstürme und vorhandene Wege reichen für die Beobachtung völlig aus.
3
Rastende Trupps nicht aufscheuchen.
Bleiben die Vögel aufmerksam stehen oder beginnen wegzulaufen, ist der Abstand bereits zu gering.
4
Schlafbereiche nicht aufsuchen.
Wir nennen deshalb keine exakten Schlafplätze oder Koordinaten.
5
Fernglas statt Annäherung.
Für große Rastgruppen und entfernte Vögel ist ein Spektiv besonders hilfreich.

Allgemeine Schutzgebietsregeln findest Du unter Naturschutzgebiete auf Usedom und Naturpark Insel Usedom.

Kraniche beobachten

Fernglas Für fliegende Kraniche und kleinere Gruppen meist ausreichend.
Spektiv Für weit entfernte Gruppen auf Wiesen und Polderflächen sehr hilfreich.
Morgens Interessant, wenn Kraniche ihre Ruhebereiche verlassen und Nahrungsflächen aufsuchen.
Nachmittags und abends Interessant für zurückkehrende Trupps, ohne sich ihren Ruheplätzen zu nähern.
Herbst September bis November bieten die besten Chancen auf größere Gruppen und sichtbaren Zug.

Fachliche Grundlagen

NABU Regionalgruppe Insel Usedom Mittwinterzählung 2026 mit aktuellen Angaben zur Überwinterung von Kranichen rund um Usedom. Quelle öffnen
NABU Regionalgruppe Insel Usedom Wintervogelzählung 2026 mit Angaben zur Abwanderung der Kraniche während der starken Frostperiode. Quelle öffnen
NABU Regionalgruppe Insel Usedom Wintervogelzählung 2025 mit Angaben zu überwinternden Brutpaaren im Thurbruch. Quelle öffnen
Naturpark Insel Usedom Vogelwelt des Naturparks und dokumentiertes Vorkommen des Kranichs. Quelle öffnen
Bundesamt für Naturschutz Artenporträt Grus grus mit Lebensraum, Zugzeiten, Fortpflanzung und Schutz. Quelle öffnen
NABU-Kranichzentrum Informationen zu Sammelplätzen, Rast, Zugwegen und Überwinterung. Quelle öffnen

Häufige Fragen zu Kranichen auf Usedom

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Gibt es Kraniche auf Usedom?
Ja. Kraniche sind nicht nur Durchzügler, sondern gehören auch zur Brutvogelwelt der Region.
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Wann sieht man Kraniche auf Usedom am besten?
Kraniche können über weite Teile des Jahres beobachtet werden. Für größere Rastgruppen und sichtbaren Zug sind vor allem September bis November interessant.
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Wo kann man auf Usedom Kraniche beobachten?
Geeignete Landschaften sind unter anderem Thurbruch, Peenestrom und das Usedomer Hinterland. Auf dem angrenzenden Festland sind die Polder und Feuchtgebiete des Peenetals besonders interessant.
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Brüten Kraniche auf Usedom?
Ja. Die NABU-Regionalgruppe dokumentiert Revier- und Brutpaare in der Region, unter anderem im Thurbruch.
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Bleiben Kraniche auch im Winter?
Das kommt zunehmend vor, ist aber stark vom Wetter abhängig. Im Winter 2024/2025 blieben Kraniche in der Region. Während der starken Frostperiode Anfang 2026 wanderten viele wieder ab.
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Wie viele Kraniche gibt es auf Usedom?
Eine einzelne aktuelle Gesamtzahl für die Insel gibt es nicht. Zählungen erfassen unterschiedliche Gebiete und Zeitpunkte. Bei der Mittwinterzählung 2026 wurden beispielsweise 19 Kraniche im gesamten bearbeiteten Zählgebiet erfasst.
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Wo schlafen die Kraniche auf Usedom?
Exakte Schlafplätze veröffentlichen wir bewusst nicht. Kraniche benötigen dort Ruhe und reagieren insbesondere während Rast und Brut empfindlich auf Störungen.
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Wie unterscheidet man Kranich und Graureiher im Flug?
Der Kranich fliegt mit ausgestrecktem Hals. Graureiher ziehen den Hals im Flug S-förmig ein.

Für Kraniche braucht es keinen festen Geheimstandort

Kraniche gehören zur Landschaft rund um Usedom. Besonders das Thurbruch, der Peenestrom und die Polder des Peenetals bieten gute Voraussetzungen für Beobachtungen.

Am auffälligsten wird das Geschehen im Herbst. Dann können zu den heimischen Kranichen viele Durchzügler hinzukommen. Wo die Vögel tatsächlich rasten und Nahrung suchen, verändert sich jedoch ständig. Ein guter öffentlicher Aussichtspunkt, Fernglas und etwas Geduld sind deshalb sinnvoller als die Suche nach einem angeblich festen Kranichplatz.

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