Benz auf Usedom
Holländermühle & Friedhof
Der Ort Benz im Usedomer Achterland
Benz liegt im ruhigen Achterland der Insel Usedom und zählt zu den ländlich geprägten Orten abseits der bekannten Seebäder. Der Ort ist vor allem für seine naturnahe Lage, die sanfte Hügellandschaft und das dörfliche Umfeld bekannt.
Viele Besucher schätzen Benz als ruhigen Ausgangspunkt für Spaziergänge, Radtouren und Ausflüge in die Umgebung. Gleichzeitig sind die Ostseebäder sowie das Achterwasser innerhalb kurzer Zeit erreichbar, was den Ort besonders vielseitig macht.

Benz auf Usedom – Lage, Landschaft und Geschichte
Benz ist ein kleines Dorf im Achterland der Insel Usedom und liegt eingebettet zwischen Gothensee, Schmollensee und dem Achterwasser. Der Ort gehört zum Naturpark Insel Usedom und ist über die Bundesstraße 111 gut erreichbar.
Die Landschaft rund um Benz wird häufig als „Usedomer Schweiz“ bezeichnet. Sanfte, bewaldete Moränenhügel, weite Wiesenflächen und feuchte Niederungen prägen das abwechslungsreiche Landschaftsbild, das am Ende der letzten Eiszeit entstanden ist.
Ursprünglich war Benz ein landwirtschaftlich geprägtes Bauerndorf. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1229 unter dem Namen „Bents“. Die Einwohnerzahl lag zuletzt bei rund 280 Einwohnern, wodurch sich Benz bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt hat.
Bekannt wurde Benz auch als Künstlerkolonie. Im Jahr 1910 ließ sich der Maler Lyonel Feininger von der Holländerwindmühle im Ort zu einem seiner Werke inspirieren, was Benz bis heute einen festen Platz in der Kunstgeschichte der Insel Usedom sichert.
Sehenswürdigkeiten in Benz auf Usedom

Holländerwindmühle Benz
Die Holländerwindmühle aus dem Jahr 1830 ist das bekannteste Wahrzeichen des Ortes. Sie steht auf dem Mühlenberg im Zentrum von Benz und bietet einen weiten Blick über die umliegende Landschaft. Zu den Öffnungszeiten werden auf dem Platz vor der Mühle auch Backwaren angeboten.
Weitere historische Orte im Dorf
Zu den weiteren sehenswerten Orten zählt der Friedhof von Benz, auf dem der Künstler Otto Niemeyer-Holstein seine letzte Ruhestätte fand. Ebenfalls bedeutend ist die St.-Petri-Kirche, ein einschiffiger Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert. Im Inneren befinden sich ein barocker Altar aus dem Jahr 1712 sowie eine Kanzel aus dem Jahr 1666.