Bockwindmühle Pudagla

Pudagla · Bockwindmühle · Technikdenkmal

Bockwindmühle Pudagla - Geschichte, Technik und Besuch

Die Bockwindmühle Pudagla gehört zu den auffälligsten historischen Bauwerken im Usedomer Achterland. Auf einer kleinen Anhöhe südlich des Ortes steht die dunkle Holzmühle weithin sichtbar über der Landschaft.

📜Mühlenstandort seit 1673 nachweisbar
⚙️Seit Juli 1998 wieder vollständig funktionsfähig
📍Auf dem Mühlenberg südlich von Pudagla
🏛️Betreuung durch Freunde der Bockwindmühle Pudagla e.V.

Bockwindmühle Pudagla: Die wichtigsten Informationen

Wenn Du auf der B111 von der Stadt Usedom in Richtung Ückeritz fährst, kannst Du die Mühle bereits von der Straße aus erkennen. Ein kurzer Halt lohnt sich, denn hinter der markanten Außenansicht verbirgt sich eine funktionsfähige historische Mühlentechnik.

Die Bockwindmühle wurde 1937 stillgelegt, in den 1990er-Jahren umfassend restauriert und anschließend wieder in Betrieb genommen. Heute kümmert sich der Verein Freunde der Bockwindmühle Pudagla um den Erhalt, die Besichtigungen und die Veranstaltungen auf dem Mühlenberg.

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Kurz und knapp: Der Mühlenstandort in Pudagla ist seit 1673 nachweisbar. Der reguläre Mahlbetrieb endete 1937. Im Jahr 1997 wurde die Mühle restauriert und wieder aufgebaut. Seit 1998 ist der Mahlgang erneut funktionsfähig.
Frontansicht der Bockwindmühle Pudagla auf Usedom
Die Bockwindmühle Pudagla steht weithin sichtbar auf dem Mühlenberg.
Standort: Mühlenberg südlich von Pudagla, nahe der B111
Adresse: Mühlenberg 2, 17429 Pudagla
Erste Erwähnung: 1673 in der Ortschronik von Pudagla
Stilllegung: 1937 wurde der reguläre Mahlbetrieb beendet
Wiederaufbau: Restaurierung und Wiedereinweihung im Jahr 1997
Funktionsfähig: Seit dem Einbau des Mahlgangs im Juli 1998
Betreiber: Freunde der Bockwindmühle Pudagla e.V.
Besichtigung: Während der saisonalen Öffnungszeiten, bei Veranstaltungen und nach Absprache
Parken: Parkmöglichkeiten befinden sich unterhalb des Mühlenberges

Wie alt ist die Bockwindmühle Pudagla?

Das genaue Alter der Bockwindmühle ist nicht abschließend belegt. Der Standort wird erstmals im Jahr 1673 in der Ortschronik von Pudagla erwähnt.

Auf einer schwedischen Matrikelkarte von 1693 ist an dieser Stelle ebenfalls eine Windmühle eingezeichnet. Damit ist sicher, dass auf dem Mühlenberg bereits seit mehr als 300 Jahren Windkraft zum Mahlen von Getreide genutzt wurde.

Die häufig genannte Jahreszahl 1650 ist eine historische Einordnung, aber keine eindeutig belegte Bauangabe. Bei einer alten Holzmühle wurden zudem im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Balken, Flügel und technische Bauteile ersetzt.

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Wichtig für die Einordnung: Der Mühlenstandort ist sehr alt. Die heutige Konstruktion besteht aus restaurierten historischen Teilen und ergänzten Bauteilen aus dem Wiederaufbau von 1997.

Die Geschichte der Bockwindmühle im Überblick

Jahr oder ZeitraumEreignisEinordnung
1673Erste Erwähnung des MühlenstandortesDie Mühle erscheint in der Ortschronik von Pudagla
1693Darstellung auf einer schwedischen MatrikelkarteDer historische Standort ist auf der Karte als Windmühlenplatz erkennbar
1779Kauf durch Müllermeister Jacob SchmidtDie Mühle wurde mit Geräten und Ländereien für 1.000 Taler erworben
Bis 1810Mahlzwang der Domäne PudaglaDie Bauern des Einzugsbereichs mussten ihr Getreide in dieser Mühle mahlen lassen
1937Einstellung des MahlbetriebsDie ursprüngliche wirtschaftliche Nutzung endete
1962 bis 1991Nutzung als FeriendomizilDie Mühle wurde zeitweise an eine Familie aus Strausberg verpachtet
1996Verkauf an die GemeindeDer symbolische Kaufpreis betrug 1 DM
1997Demontage, Restaurierung und WiederaufbauDie Wiedereinweihung fand am 25. Oktober statt
1998Einbau eines MahlgangsDie Bockwindmühle wurde wieder vollständig funktionsfähig
Seit 2001Betreuung durch den heutigen VereinDer Verein erhält die Anlage und organisiert Besichtigungen und Veranstaltungen

Der Mahlzwang der Domäne Pudagla

Die Mühle spielte über viele Generationen eine zentrale Rolle für die Versorgung der umliegenden Dörfer. Bis zum Jahr 1810 galt im Einzugsbereich der Domäne Pudagla der sogenannte Mahlzwang.

Die Bauern konnten nicht frei entscheiden, in welcher Mühle sie ihr Getreide verarbeiten ließen. Sie mussten ihr Korn zur zuständigen Mühle in Pudagla bringen.

Für den Müller bedeutete diese Regelung ein festes Einzugsgebiet. Für die Bauern war sie dagegen eine verbindliche Vorgabe der damaligen Grundherrschaft.

Die historische Ausstattung bestand laut Ortschronik aus einem Roggenmahlgang und zwei Grützstampfen. Damit konnten unterschiedliche Getreideprodukte hergestellt werden.

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Einfach erklärt: Die Mühle war früher keine reine Sehenswürdigkeit. Sie gehörte zur grundlegenden Versorgung der landwirtschaftlich geprägten Region.

Warum heißt sie Bockwindmühle?

Die Bezeichnung stammt vom hölzernen Untergestell, dem sogenannten Bock. Auf diesem massiven Gestell sitzt das komplette Mühlenhaus.

Bei einer Bockwindmühle wird nicht nur eine Dachkappe in den Wind gedreht. Das gesamte hölzerne Gebäude bewegt sich um einen starken senkrechten Balken, den Hausbaum.

Auf der Rückseite befindet sich der lange Stert. Mit seiner Hilfe wird das Mühlenhaus so gedreht, dass die Flügel möglichst günstig im Wind stehen.

Bock: Hölzernes Untergestell, das das vollständige Mühlenhaus trägt
Hausbaum: Starker senkrechter Balken und zentrale Drehachse der Mühle
Stert: Langer Außenbalken zum Ausrichten der Mühle in den Wind
Flügel: Nehmen die Windkraft auf und setzen die Mühlenwelle in Bewegung
Kammrad: Großes Zahnrad zur Übertragung der Drehbewegung im Inneren
Mahlgang: Technik aus Mahlsteinen und weiteren Bauteilen zur Verarbeitung des Getreides

Holzbau und historische Mühlentechnik

Die Mühle ruht traditionell auf einem Unterbau aus Feldsteinen. Hausbaum und Kreuzschwellen bestehen aus kräftigem Eichenholz.

Für die Flügel wurde Lärchenholz verwendet. Weitere Teile bestehen unter anderem aus Kiefer und Pappel. Die Fachwerkkonstruktion des Mühlenhauses wird zu großen Teilen durch Holznägel zusammengehalten.

Die verschiedenen Holzarten erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Belastete Bauteile müssen besonders stabil sein, während andere Teile elastisch oder leichter zu bearbeiten sein müssen.

Damit das Gebäude beweglich bleibt, werden Hausbaum und Sattel regelmäßig gefettet. Auch das Drehen der Mühle gehört zur notwendigen Pflege der Konstruktion.

Bockwindmühle Pudagla auf dem Mühlenberg auf Usedom
Das gesamte Mühlenhaus lässt sich auf seinem Untergestell in die Windrichtung drehen.

Stilllegung und Nutzung als Feriendomizil

Im Jahr 1937 wurde der reguläre Mahlbetrieb eingestellt. Damit verlor die Mühle ihre ursprüngliche wirtschaftliche Aufgabe.

Ab 1962 wurde das ungewöhnliche Gebäude als Feriendomizil genutzt. Die Mühle war zeitweise an eine Familie aus Strausberg verpachtet.

Diese Nutzung sorgte zwar dafür, dass das Gebäude nicht vollständig aufgegeben wurde. Sie konnte den zunehmenden Sanierungsbedarf aber nicht dauerhaft auffangen.

Im Jahr 1991 wechselte die Mühle den Eigentümer. Wegen der weiter steigenden Instandsetzungskosten wurde schließlich nach einer langfristigen Lösung für den Erhalt gesucht.

Warum wurde die Mühle für 1 DM verkauft?

Im Jahr 1996 verkaufte der damalige Eigentümer die sanierungsbedürftige Bockwindmühle für den symbolischen Preis von 1 DM an die Gemeinde Pudagla.

Der geringe Kaufpreis sagte nichts über den historischen Wert aus. Entscheidend waren die erheblichen Kosten, die für Sicherung, Demontage, Restaurierung und Wiederaufbau notwendig wurden.

Mit der Übernahme durch die Gemeinde konnten Fördermittel beantragt und die Erhaltung des technischen Denkmals vorbereitet werden.

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Der eigentliche Zweck: Die Übergabe an die Gemeinde sollte verhindern, dass die Mühle weiter verfällt oder ihren historischen Standort verliert.

Restaurierung und Wiederaufbau 1997

Im April 1997 wurde die verbliebene Mühlenkonstruktion vollständig demontiert. Die einzelnen Teile wurden unter Begleitung des Denkmalschutzes nummeriert und dokumentiert.

Verwendbare historische Bauteile kamen zur Restaurierung in eine Fachwerkstatt nach Rahden in Westfalen. Nicht mehr zu rettende Teile mussten nach historischem Vorbild ersetzt werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Mühle auf drei Lastzügen nach Pudagla zurückgebracht und am historischen Standort wieder zusammengesetzt.

Am 25. Oktober 1997 fand die feierliche Wiedereinweihung statt. Im Juli 1998 wurde die Anlage mit einem Mahlgang ergänzt und wieder vollständig funktionsfähig gemacht.

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Besonderheit: Nach Angaben des Mühlenvereins ist die Anlage die einzige Bockwindmühle ihrer Art in Mecklenburg-Vorpommern, die noch an ihrem historischen Standort steht.

Die Bockwindmühle Pudagla heute

Heute wird die Mühle vom Verein Freunde der Bockwindmühle Pudagla betreut. Die ehrenamtlichen Mitglieder kümmern sich um die historische Technik, die Gebäude und das Gelände.

Bei Besichtigungen kannst Du mehr über die Konstruktion, die frühere Arbeit des Müllers und die Verarbeitung des Getreides erfahren.

An ausgewählten Veranstaltungstagen werden die Flügel bei passenden Windverhältnissen in Bewegung gesetzt. Auch Schaumahlen sind möglich, sofern Wind und technischer Zustand einen sicheren Betrieb erlauben.

Die Einnahmen aus Eintritt und Veranstaltungen werden für den weiteren Erhalt der Mühle verwendet.

Öffnungszeiten der Bockwindmühle Pudagla 2026

Für das Jahr 2026 ist die Mühle voraussichtlich vom 1. Mai bis zum 24. Oktober geöffnet. Da die Betreuung ehrenamtlich erfolgt, solltest Du die Zeiten kurz vor der Anfahrt noch einmal prüfen.

ZeitraumÖffnungszeitHinweis
Saison 2026Voraussichtlich 1. Mai bis 24. OktoberÄnderungen am Anfang oder Ende der Saison sind möglich
Montag bis Freitag10:00 bis 16:00 UhrAktuelle Öffnung vor der Anfahrt prüfen
Samstag und Sonntag13:00 bis 16:00 UhrBei Veranstaltungen können abweichende Zeiten gelten
Außerhalb der SaisonNach Anfrage oder bei VeranstaltungenBesuche vorher mit dem Verein abstimmen
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Mein Tipp: Verlasse Dich bei einer längeren Anfahrt nicht allein auf einen älteren Eintrag in einem Reiseportal. Prüfe die offizielle Webseite oder rufe kurz beim Verein an.

Eintrittspreise

Die Eintrittspreise sind bewusst niedrig gehalten. Das eingenommene Geld wird nach Angaben des Vereins für den Erhalt der historischen Mühle eingesetzt.

BesuchergruppeEintrittHinweis
Erwachsene2,00 EuroRegulärer Eintritt
Kinder1,00 EuroRegulärer Kindertarif
Gruppen ab 10 Personen1,50 Euro pro PersonPreis ohne Führung
Gruppen mit Führung2,00 Euro pro PersonBesuch vorher anmelden

Aktionstage und Schaumahlen

Am spannendsten ist ein Besuch während eines Mühlenaktionstages. Dann stehen die historische Technik und das traditionelle Handwerk besonders im Mittelpunkt.

Zum Programm können Mühlenführungen, Schaumahlen bei ausreichendem Wind, regionale Produkte, Kunsthandwerk und Brot aus dem Lehmbackofen gehören.

Für den restlichen Jahresverlauf 2026 sind unter anderem der Tag des offenen Denkmals am 13. September und das Erntedankfest am 3. Oktober angekündigt. Prüfe den aktuellen Veranstaltungsplan bitte noch einmal vor Deiner Anfahrt.

Mühlenführungen: Erklärungen zur Bauweise, Geschichte und Mahltechnik
Schaumahlen: Nur bei ausreichendem Wind und sicheren technischen Bedingungen
Lehmbackofen: Bei ausgewählten Veranstaltungen werden Backwaren angeboten
Kinderangebote: Bei einigen Festen gibt es Bastelaktionen und weitere Familienangebote
Regionale Produkte: Je nach Veranstaltung ergänzen Verkaufsstände das Programm

Wie kommt man zur Bockwindmühle Pudagla?

Die Bockwindmühle liegt auf dem Mühlenberg südlich von Pudagla. Von der B111 führt eine kurze Zufahrt in Richtung Mühlengelände.

Aus Richtung Stadt Usedom siehst Du die Mühle auf der Fahrt nach Ückeritz auf der rechten Seite. Aus Richtung der Kaiserbäder erreichst Du den Standort ebenfalls über die B111.

Navigation: Am besten nach Bockwindmühle Pudagla suchen
Adresse: Mühlenberg 2, 17429 Pudagla
Mit dem Auto: Über die B111 und die Zufahrt zum Mühlenberg
Parken: Parkmöglichkeiten befinden sich unterhalb der Anhöhe
Mit dem Fahrrad: Gut in eine Tour durch Pudagla, Benz und das Achterland integrierbar
Zu Fuß: Vom Ort Pudagla führt der Weg hinaus zum Mühlenberg

Was solltest Du bei der Besichtigung beachten?

Die Bockwindmühle ist ein historisches technisches Denkmal und kein moderner Museumsneubau. Im Inneren erwarten Dich enge Bereiche, steile Zugänge und massive Holzbalken.

Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit sollten sich vor dem Besuch beim Verein erkundigen, welche Bereiche erreichbar sind. Eine detaillierte offizielle Beschreibung zur Barrierefreiheit liegt derzeit nicht vor.

Auch mit kleinen Kindern solltest Du im Inneren aufmerksam bleiben. Historische Technik, Treppen und bewegliche Bauteile dürfen nur nach Anweisung berührt werden.

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Praktischer Rat: Feste Schuhe sind angenehmer als lose Sandalen. Folge innerhalb der Mühle immer den Hinweisen der ehrenamtlichen Mitarbeiter.

Wie viel Zeit solltest Du einplanen?

Für einen normalen Rundgang musst Du keinen ganzen Urlaubstag reservieren. Als kurzer Zwischenstopp kannst Du für Gelände und Mühle ungefähr eine Stunde einplanen.

Bei einer Führung oder einem Aktionstag lohnt es sich, länger zu bleiben. Dann kannst Du Dir die Technik genauer erklären lassen und zusätzliche Angebote auf dem Gelände nutzen.

Die Bockwindmühle eignet sich besonders gut als Bestandteil einer längeren Tour durch das Usedomer Achterland.

Welche Ausflugsziele liegen in der Nähe?

Rund um Pudagla findest Du mehrere Orte, die sich ohne große Umwege mit dem Mühlenbesuch verbinden lassen.

Pudagla: Ruhiger Ort zwischen Schmollensee und Achterwasser
Schloss Pudagla: Historisches Gebäude im Ort mit Verbindungen zur früheren Kloster- und Domänengeschichte
Holländermühle Benz: Zweite bekannte historische Windmühle in der näheren Umgebung
Schmollensee: Großer Binnensee zwischen Pudagla, Benz und den Kaiserbädern
Ückeritz: Ostseebad mit Strand, Küstenwald und Zugang zum Achterwasser

Mehr über den Ort erfährst Du auf meiner Seite über Pudagla auf Usedom. Einen direkten Vergleich mit einer anderen historischen Mühlenbauart bietet die Holländermühle in Benz.

Lohnt sich der Besuch der Bockwindmühle Pudagla?

Ja, besonders wenn Du Dich für historische Technik, traditionelles Handwerk und die Geschichte des Usedomer Achterlandes interessierst.

Die Mühle ist kein großes Erlebnismuseum. Genau das macht ihren Reiz aus. Du stehst unmittelbar vor einer Holzkonstruktion, deren Grundprinzip über viele Jahrhunderte hinweg verwendet wurde.

Am eindrucksvollsten ist ein Besuch bei einer Führung oder einem Aktionstag. Dann kannst Du nicht nur die Außenansicht fotografieren, sondern erfährst auch, wie Windkraft, Zahnräder und Mahlsteine zusammenspielen.

Selbst für einen kurzen Halt lohnt sich der Mühlenberg. Die freistehende Mühle und die ruhige Umgebung zeigen eine Seite Usedoms, die mit Strandpromenade und Seebrücke nur wenig gemeinsam hat.

Häufige Fragen zur Bockwindmühle Pudagla

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Wo steht die Bockwindmühle Pudagla?
Die Mühle steht auf dem Mühlenberg südlich von Pudagla nahe der B111. Für die Navigation kannst Du nach Bockwindmühle Pudagla oder Mühlenberg 2 suchen.
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Wie alt ist die Bockwindmühle?
Das genaue Alter ist nicht bekannt. Der Mühlenstandort wird erstmals 1673 in der Ortschronik erwähnt und ist 1693 auf einer schwedischen Matrikelkarte eingezeichnet.
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Wann wurde die Mühle stillgelegt?
Der reguläre Mahlbetrieb endete im Jahr 1937.
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Ist die Bockwindmühle noch funktionsfähig?
Ja. Seit dem Einbau eines Mahlgangs im Juli 1998 ist die Mühle wieder funktionsfähig.
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Wann ist die Bockwindmühle 2026 geöffnet?
Die Saison läuft voraussichtlich vom 1. Mai bis zum 24. Oktober. Montags bis freitags ist von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet, samstags und sonntags von 13:00 bis 16:00 Uhr.
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Wie viel kostet der Eintritt?
Erwachsene zahlen 2,00 Euro und Kinder 1,00 Euro. Für Gruppen ab zehn Personen gelten besondere Tarife.
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Kann man an der Mühle parken?
Unterhalb des Mühlenberges befinden sich Parkmöglichkeiten. Von dort führt ein kurzer Weg hinauf zur Mühle.
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Warum heißt die Anlage Bockwindmühle?
Der Name stammt vom hölzernen Untergestell, dem Bock. Auf ihm sitzt das vollständige drehbare Mühlenhaus.
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Wann finden Mahlvorführungen statt?
Schaumahlen werden vor allem an Aktionstagen angeboten. Ob gemahlen wird, hängt vom Wind und vom sicheren technischen Betrieb ab.

Offizielle Informationen und Kontakt

Aktuelle Öffnungszeiten, Preise und Veranstaltungstermine bekommst Du direkt beim Verein Freunde der Bockwindmühle Pudagla.

Bockwindmühle Pudagla
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