Peenestrom auf Usedom
Der maritime Wasserweg im Westen der Insel.
Der Wasserweg zwischen Haff und Ostsee
Der Peenestrom trennt die Insel Usedom vom vorpommerschen Festland. Häfen, Brücken, Schilfufer, historische Orte und geschützte Naturbereiche prägen den rund 50 Kilometer langen Meeresarm.
Was ist der Peenestrom?
Der Peenestrom ist ein Meeresarm der Ostsee und kein klassischer Fluss. Er verläuft entlang der westlichen Seite Usedoms und trennt die Insel vom vorpommerschen Festland.
Im Süden ist der Peenestrom mit dem Stettiner Haff verbunden. Im Norden führt er über den Greifswalder Bodden in Richtung Ostsee. Gleichzeitig bestehen Verbindungen zum Achterwasser und zur Krumminer Wiek.
Buchten, Schilfufer und maritime Orte
Der Peenestrom verändert seinen Charakter entlang des Verlaufs mehrfach. Im Norden prägen offene Wasserflächen, Häfen und die Nähe zum Greifswalder Bodden das Bild. Weiter südlich wechseln sich Buchten, Schilfufer, Inseln, kleine Hafenorte und geschützte Flachwasserbereiche ab.
Orte am Peenestrom
Mehrere Inselorte liegen direkt am Peenestrom oder an angrenzenden Buchten. Auf der gegenüberliegenden Festlandseite befinden sich Wolgast, Kröslin, Freest, Lassan und weitere maritime Orte.
Brücken über den Peenestrom
Auf deutscher Seite führen zwei Straßenbrücken auf die Insel Usedom. Beide besitzen bewegliche Brückenteile, damit größere Schiffe die Wasserstraße passieren können.
✓ Straßen- und Eisenbahnverbindung
✓ Beweglicher Brückenteil
✓ Regelmäßige Öffnungen für Schiffe
✓ In der Hauptsaison häufig stark belastet
✓ Südliche Straßenverbindung
✓ Klappbarer Mittelteil
✓ Saisonabhängige Öffnungszeiten
✓ Wichtige Route ins Achterland
✓ Fertigstellung im Jahr 1933
✓ Teil der früheren Eisenbahnverbindung
✓ Feste Brückenteile 1945 zerstört
✓ Vom Karniner Hafen gut sichtbar
Häfen und Marinas am Peenestrom
Der Peenestrom ist ein wichtiges Revier für Segler, Motorboote, Fahrgastschiffe und Berufsschifffahrt. Die Häfen unterscheiden sich deutlich in Größe, Ausstattung und Nutzung.
Ausflugsziele am Peenestrom
Den Peenestrom aktiv erleben
Der Peenestrom lässt sich vom Wasser und vom Land aus erkunden. Fahrpläne, Wetter, Wind, Brückenöffnungen und Schutzgebiete müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Ist der Peenestrom ein Badegewässer?
Der Peenestrom ist kein typisches Badegebiet. Häfen, Fahrrinnen, Schiffsverkehr, Schilfgürtel, Flachwasserbereiche und geschützte Ufer prägen große Teile des Gewässers.
Uferbereiche können unter Naturschutz stehen, schwer zugänglich sein oder durch Strömung und Schiffsverkehr ungeeignet sein. Für einen sicheren Badetag sollten ausschließlich offizielle Strände und ausgewiesene Badestellen genutzt werden. Offizielle Strände und Badestellen.
Tierwelt und Schutzgebiete
Der Peenestrom ist Teil einer großräumigen Küstenlandschaft aus Flachwasserzonen, Buchten, Inseln, Schilfufern und Feuchtgebieten. Viele Bereiche gehören zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000.
Mehr zu Arten, Beobachtungsgebieten und Jahreszeiten findest Du unter Vogelbeobachtung auf Usedom.
Der Peenestrom im Jahresverlauf
Weitere Seiten rund um den Peenestrom
Fragen zum Peenestrom auf Usedom
Nein. Der Peenestrom ist ein Meeresarm der Ostsee. Er verbindet das Stettiner Haff mit dem Greifswalder Bodden und der Ostsee.
Er verläuft entlang der westlichen Seite Usedoms zwischen Peenemünde im Norden und dem Kleinen Haff im Süden.
Die beiden aktiven Straßenverbindungen sind die Peenebrücke Wolgast und die Zecheriner Brücke. Bei Karnin steht außerdem der erhaltene Hubteil der früheren Eisenbahnbrücke.
Ja. Je nach Saison starten Ausflugsfahrten und Personenverbindungen unter anderem in Peenemünde, Karlshagen und Wolgast.
Der Peenestrom ist kein typisches Badegewässer. Für einen sicheren Badetag sollten die offiziellen Ostseestrände und ausgewiesenen Badestellen genutzt werden.
Auf der Usedomer Seite gehören unter anderem Peenemünde, Karlshagen, Wolgaster Fähre, Ziemitz, Zecherin und Karnin zum direkten Gewässerraum.
Der Peenestrom verbindet das Stettiner Haff und den Odermündungsraum mit dem Greifswalder Bodden und der Ostsee.
Ja. Flachwasserzonen, Schilfufer und Inselbereiche sind wichtige Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete. Geeignete öffentliche Beobachtungsorte findest Du unter Vogelbeobachtung auf Usedom.
Meine Empfehlung für den Peenestrom
Der Peenestrom lässt sich besonders gut über seine Hafenorte und Brücken kennenlernen. Peenemünde und Karlshagen zeigen die maritime Seite des Inselnordens, während Karnin mit Hubbrücke und Lotsenturm die Verkehrsgeschichte im Süden sichtbar macht.
Eine Fahrt auf dem Wasser oder eine Radtour entlang mehrerer Hafenorte vermittelt einen deutlich umfassenderen Eindruck als ein einzelner kurzer Zwischenstopp.