Fort Zachodni

Festung Westbatterie

Für alle Geschichtsinteressierten sollte unbedingt ein Besuch der “Festung Swinemünde” auf dem Plan stehen.
Sie ist ursprünglich ein preußisches Festungswerk, das den Seeweg aus der Oder und der Swine in die Ostsee schützen sollte.

Wegen der strategischen Bedeutung der Swinemündung, wurde schon während des “Dreißigjährigen Krieges” die sogenannte Swineschanze zum Schutz der Hafeneinfahrt angelegt.
In den folgenden Jahrhunderten wurde diese wiederholt das Ziel militärischer Angriffe, deshalb baute die preußische Armee in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Anlage schließlich zur Festung aus.

Diese besteht aus drei “Teilen”: Fort Zachodni (Westbatterie), Fort Gerhard und Angel Fort.

Bunkeranlage Fort Zachodni in Swinemünde

Dieses, im 19. Jahrhundert erbaute Fort, liegt am westlichen Swine-Ufer, daher auch “Westfort” oder “Westbatterie” genannt.
Von 1856 bis 1861 wurde das heutige Fort Zachodni zum Schutz des Hafens errichtet. Um 1940 wurde es von den Nationalsozialisten ausgebaut und nach dem Zweiten Weltkrieg noch einige Jahre von der sowjetischen Armee genutzt. Später wurde das Fort immer wieder ausgebaut und modernisiert, um es als Geschichtsdenkmal erhalten zu können. Daher kann das  Fort Zachodni besichtigt werden und Du hast in der Bunkeranlage zu vielen Räumen Zutritt. In einem kleinen Museumsbereich findest Du jede Menge interessante Exponate und Erklärungen.

Vor dem Eingang zur Festungsanlage befindet sich das Restaurant “Prochownia”, mit vielen leckeren Speisen. Wenn Du Dir nur einen kleinen Snack oder ein frisches Bier gönnen möchtest, dann kannst Du am kleinen Imbiss, direkt an der Festungsanlage, Halt machen.

Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr. Bezahlen kannst du in Zloty und Euro.

Weitere Informationen findest Du auch auf der Informationsseite der Festungsanlage, allerdings nur in polnisch.